
Die StVO schreibt einen Mindestabstand von 5 Metern von den Schnittpunkten der Fahrbahnkanten vor und hinter Kreuzungen vor. © ADFC Regensburg / Verena Riehl
These 8
Die Antworten der OB-Kandidierenden zu These 8: Zur Verbesserung der Wegesicherheit an Kreuzungen und Einmündungen in der Nähe von Schulen und Kindergärten sollen Fahrradabstellanlagen oder ähnliches geschaffen werden.
These 8:
Zur Verbesserung der Wegesicherheit an Kreuzungen und Einmündungen in der Nähe von Schulen und Kindergärten sollen Fahrradabstellanlagen oder ähnliches geschaffen werden, damit Falschparker nicht die notwendigen Sichtbeziehungen blockieren können.
Die Antworten der OB Kandidierenden:
(in alphabetischer Reihenfolge nach dem Nachnamen)
| Lisa Brenner, VOLT | Stimme zu | Nach dem Vorbild der Niederlande sollten Rad- und Fußwege, welche den Autoverkehr kreuzen, durch bauliche Maßnahmen entschärft werden. Dies reduziert nachweislich die Anzahl der Verkehrsunfälle deutlich. |
| Dr. Thomas Burger SPD | Stimme zu | Die Sicherheit unserer Kinder auf dem Schulweg hat oberste Priorität. Fahrradabstellanlagen an kritischen Kreuzungen und Einmündungen sind eine pragmatische Lösung, um Sichtbehinderungen durch Falschparker zu verhindern. |
| Jakob Friedl, Ribisl Partie | Stimme zu | Stimme voll zu. |
| Dr. Astrid Freudenstein CSU | Stimme zu | - keine Angabe - |
| Horst Meierhofer FDP | Neutral | - keine Angabe - |
| Michael Schien Freie Wähler | Stimme zu | - keine Angabe - |
| Dr. Helene Sigloch Bündnis 90/Die Grünen | Stimme zu | Ich will, dass jedes Kind selbstständig und sicher zur Schule und zum Sportverein kommen kann und auch darüber hinaus sollen sich in unserer Stadt alle Kinder sicher im Straßenverkehr bewegen können. Gerade im Umfeld von Schulen und Kindertageseinrichtungen müssen wir alles tun, um Gefahren zu minimieren und Kindern sichere, übersichtliche Wege zu ermöglichen. Dazu gehören mehr Tempo-30-Bereiche, sichere Querungsmöglichkeiten sowie kindgerechte Rad- und Fußwege. Falsch parkende Autos an Kreuzungen und Einmündungen sind ein großes Problem, das häufig unterschätzt wird. Sie versperren die Sicht, sowohl für Autofahrende als auch für Kinder, die die Straße überqueren möchten. Gerade um Schulen herum ist das sehr gefährlich. Wir müssen das gleich angehen und nicht erst, wenn etwas passiert ist. Bauliche Maßnahmen wie Fahrradabstellanlagen oder andere feste Elemente an können verhindern, dass an diesen sensiblen Stellen geparkt wird, und damit die notwendigen Sichtachsen freihalten. Reine Parkverbote werden im Alltag leider oft missachtet. Da uns ohnehin an vielen Stellen Fahrradständer fehlen, ist es ein sehr guter Vorschlag, beides zu verbinden. Zusätzlich möchte ich prüfen, wo wir Schulstraßen einführen können und besonders gefährliche Verkehrsführung, wie vor der Kreuzschule, verbessern. Damit jedes Kind in Regensburg sicher und selbstständig in die Schule kommt. |
| Benedikt Suttner ÖDP | Stimme zu | Das ist eine sehr charmante Lösung - wenn die Situation für Fahrräder komfortabler wird, steigt der eine oder andere bringende und holende Elternteil aufs Rad um und für die Kinder wäre es sowieso sicherer! |
| Thomas Thurow Die Brücke | Neutral | Das halte ich für eine interessante Idee. Wenn dem verkehrsrechtlich nichts im Wege steht und die Sicherheit der parkenden Radfahrer nicht beeinträchtigt wird, sollten wir das gerne probieren. |
| Sebastian Wanner Die Linke | Stimme zu | Mit diesem Angebot wird die Verkehrssicherheit erhöht und das Radfahren sichtbarer und attraktiver gemacht. |
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