
Fahrradstraße Andreasstraße © ADFC Regensburg / Benedikt Benz
These 4
Die Antworten der OB-Kandidierenden zu These 4: Öffentliche Auto-Parkplätze sollen zurückgebaut werden, wenn dies zur Schaffung oder Verbesserung von Fahrrad-Infrastruktur (z. B. Fahrradwegen oder Abstellanlagen) beiträgt.
These 4:
Öffentliche Auto-Parkplätze sollen zurückgebaut werden, wenn dies zur Schaffung oder Verbesserung von Fahrrad-Infrastruktur (z. B. Fahrradwegen oder Abstellanlagen) beiträgt.
Die Antworten der OB Kandidierenden:
(in alphabetischer Reihenfolge nach dem Nachnamen)
| Lisa Brenner, VOLT | Stimme zu | Der Radverkehr in Regensburg darf nicht durch Auto-Parkplätze eingeschränkt werden. Deshalb begrüßen wir Maßnahmen wie an der Unteren Wöhrd ausdrücklich. |
| Dr. Thomas Burger SPD | Stimme zu | Bei jeder Straßensanierung ordnen wir den Verkehrsraum zugunsten von Fuß-, Rad- und ÖPNV-Verkehr neu. Eine faire Aufteilung des öffentlichen Raums ist überfällig – das bedeutet auch, Parkplätze für bessere Radwege und Abstellanlagen umzuwidmen. Dies wird mehr Menschen zum Umstieg aufs Rad bewegen und für weniger Autoverkehr und damit entsprechend weniger Flächenbedarf sorgen. |
| Jakob Friedl, Ribisl Partie | Stimme zu | Ja. Selbstverständlich. Vor dem KfE* in der Guerickestraße beantrage ich gerade einen öffentlichen PKW-Stellplatz in einen Lastenradanhängerstellplatz mit Unterstand umzuwidmen. Der Hänger kann dann sicher abgestellt und kostenlos ausgeliehen werden. |
| Dr. Astrid Freudenstein CSU | Stimme nicht zu | - keine Angabe - |
| Horst Meierhofer FDP | Stimme nicht zu | - keine Angabe - |
| Michael Schien Freie Wähler | Neutral | Der Rückbau zugunsten des Radverkehrs hat z. B. bereits in der Kumpfmühler Straße und am Europa-Kanal stattgefunden. Ein weiterer Rückbau kann aus meiner Sicht nur unter der Berücksichtigung der Interessen anderer Verkehrsteilnehmer sowie von Anwohnern und dort ansässigen Unternehmen umgesetzt werden. |
| Dr. Helene Sigloch Bündnis 90/Die Grünen | Stimme zu | Momentan wird zu viel Fläche durch Autoparkplätze verschwendet, besonders in der Innenstadt. Ich möchte den öffentlichen Raum lieber für die Menschen öffnen. Für Pendler*innen brauchen wir gut angebundene Park-&-Ride-Angebote am Stadtrand und gute Umsteigemöglichkeiten von der Bahn auf den Bus. Für Anwohner*innen brauchen wir mehr Möglichkeiten und mehr Anreize, Quartiersgaragen zu nutzen und durch bessere Rad-Infrastruktur und besseren ÖPNV auf ein Auto zu verzichten. Für Dinge wie Lieferverkehr, Pflegedienste und Handwerk brauchen wir weiterhin Parkmöglichkeiten im Straßenraum. Den öffentlichen Raum auf diese Weise umzuordnen, wird eine Weile dauern. Deshalb ist es sinnvoll, dort anzufangen, wo dadurch die Fahrrad-Infrastruktur verbessert werden kann. Mein Ziel ist eine Stadt, in der Radfahren sicher, komfortabel und selbstverständlich ist und in der der öffentliche Raum allen Menschen zugutekommt. |
| Benedikt Suttner ÖDP | Stimme zu | Wir müssen endlich beginnen, die Verkehrsflächen umzuwidmen und das Ungleichgewicht der Flächen für den (ruhenden, sprich parkenden) KFZ-Verkehr zugunsten der umweltfreundlichen Verkehrsarten zu beheben. |
| Thomas Thurow Die Brücke | Stimme zu | Wir müssen wegkommen von der Verkehrsplanung des letzten Jahrhunderts. Herkömmliche Fahrräder, aber auch neuere Mobilitätsformen wie E-Bikes, Lastenräder und E-Scooter haben alle einen Anspruch auf einen gewissen öffentlichen Raum. Autos übrigens genauso. Es kann allerdings nicht sein, dass wir alles nur auf das eine oder das andere Verkehrsmittel ausrichten. Hier gibt es Korrekturbedarf und der geht eindeutig zu Lasten des Autos. Wir dürfen aber auch nicht vergessen, dass es auch Personen gibt, die darauf nach wie vor angewiesen sind. |
| Sebastian Wanner Die Linke | Stimme zu | Ja, allein der Platz, den ein Autoparkplatz einnimmt, kann oft besser verwendet werden. Für Anwohner*innen kann das auch eine Chance sein, das Mobilitätsverhalten – z. B. mit Hilfe durch die Stadt – neu zu denken und zu verändern. |
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