
Ausgaben für den Radverkehr in € pro Einwohner und Jahr Quelle: Greenpeace, 2018 - eigene Berechnung für Amberg, Regensburg © ADFC Regensburg
These 1
Die Antworten der OB-Kandidierenden zu These 1: Die Ausgaben für Errichtung und Unterhalt von Fahrradinfrastruktur sollen auf den Richtwert von 20 € pro Jahr und Einwohner steigen.
These 1:
Die Ausgaben für Errichtung und Unterhalt von Fahrradinfrastruktur sollen auf den Richtwert von 20 € pro Jahr und Einwohner steigen.
Die Antworten der OB Kandidierenden:
(in alphabetischer Reihenfolge nach dem Nachnamen)
| Lisa Brenner, VOLT | Stimme zu | Der Radverkehr in Regensburg nimmt eine zentrale Rolle in der zukünftigen Mobilität der Stadt ein. Dazu braucht es eine sichere und gut ausgebaute Fahrradinfrastruktur. |
| Dr. Thomas Burger SPD | Stimme zu | Eine moderne, klimaneutrale Mobilität braucht konsequente Investitionen. Der Richtwert von 20€ pro Einwohner ist ein sinnvoller Maßstab, um das Hauptradroutennetz zügig auszubauen sowie sichere und komfortable Radwege für alle zu schaffen. |
| Jakob Friedl, Ribisl Partie | Stimme zu | Ja. Ich halte 200 € pro Jahr und Einwohner für angebracht. |
| Dr. Astrid Freudenstein CSU | Stimme nicht zu | - keine Angabe - |
| Horst Meierhofer FDP | Neutral | - keine Angabe - |
| Michael Schien Freie Wähler | Stimme nicht zu | Die Stadt gibt bereits Millionen für die Errichtung bzw. den Unterhalt der Verkehrsinfrastruktur aus, von denen ein nicht unerheblicher Anteil auf den Radverkehr entfällt. Dieser Anteil lässt sich nur schwer aus den Gesamtkosten herausrechnen. Das Ziel, den Radleranteil am Gesamtverkehrsaufkommen weiter zu steigern, ist konsequent weiterzuverfolgen. |
| Dr. Helene Sigloch Bündnis 90/Die Grünen | Stimme zu | Was Fahrrad-Infrastruktur angeht, ist in Regensburg noch viel zu tun. Der Radentscheid wurde 2019 vom Stadtrat angenommen und 2022 wurde hat der Stadtrat beschlossen, das ausgearbeitete Hauptradroutennetz umzusetzen. Inzwischen sind ein paar Hauptradrouten markiert, aber die verbleibende To-Do-Liste ist noch lang. Wichtig ist, dass die Radschnellwege auch das Umland gut anbinden. Nach den Hauptradrouten und Radschnellwegen gibt es auch bei den anderen Fahrradwege noch Verbesserungsbedarf. Wir brauchen kürzere und direktere Wege, etwa durch neue Brücken wie den Holzgartensteg, sowie fahrradfreundliche Ampelschaltungen und ausreichend sichere Abstellmöglichkeiten. Auch das bestehende Fahrrad-Verleihsystem muss erhalten und ausgebaut werden. All das trägt dazu bei, dass Radfahren im Alltag einfacher wird und echte Alternativen zum Auto entstehen. Das Bundesministeriums für Verkehr fördert Investitionen in Rad-Infrastruktur mit bis zu 90%, diese Möglichkeit müssen wir nutzen: https://www.bmv.de/SharedDocs/DE/Artikel/StV/Radverkehr/flaechendeckende-fahrradinfrastruktur-sonderprogramm-stadt-und-land.html |
| Benedikt Suttner ÖDP | Stimme zu | Im Vergleich zu den bisherigen Ausgaben wäre das ein deutlicher Fortschritt, im Vergleich zu den Summen, die eine Kommune für den KFZ Verkehr ausgibt (etwa das 10-fache dessen, was in die Fahrradinfrastruktur fließt) ist es eigentlich immer noch zu wenig. |
| Thomas Thurow Die Brücke | Stimme zu | 20€ pro Jahr und pro Kopf bei einer Einwohnerzahl von ca. 180.000 macht 3,6 Mio€. Bei der Betrachtung des Gesamthaushaltes sollte dieser Betrag finanzierbar sein. |
| Sebastian Wanner Die Linke | Stimme zu | Gerade in der Fahrradinfrastruktur können wir sicherlich auch viel von Münster lernen, die Städte haben durchaus Ähnlichkeiten. Münster will laut einem Interview ab 2025 40 Euro pro Einwohner und Jahr in den Radverkehr investieren (https://www.muenster-magazin.com/ausgaben/september-2021-n-105-1/spass-an-der-mobilitaet-und-mehrwert-fuer-die-innenstadt), Regensburg sollte sich daran orientieren. |
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